• Bauherr: Tierpark Berlin - Friedrichsfelde GmbH 
  • Architekt: dan pearlman Erlebnisarchitektur GmbH (Lph 1-5)
  •                                                    SKP Berlin Gebäude & Landschaften GmbH (Lph 6-9 und 5-9 (ABH))
  • Zeitraum: 03/2015 - 06/2020

Die Tierpark Berlin-Friedrichsfelde GmbH plante zur Erhöhung der Attraktivität diverse Maßnahmen der Bauausführung für Gebäude und Freianlagen, unter anderem die Aufwertung der vorhandenen Schautribüne, die Neugestaltung des denkmalgeschützten Waldspielplatzes, die Neugestaltung des Haupteinganges Bärenschaufenster sowie die Umgestaltung des Alfred-Brehm-Hauses.

Alfred-Brehm-Haus

Das zentrale Ziel der Umplanung des ABH war eine zeitgemäße und artgerechte Tierpräsentation und -haltung in Verbindung mit einem optimierten Besuchererlebnis.

In diesem Zuge wurde die Erneuerung der bestehenden Freianlagen und Gehege sowie eine Modifizierung und Anpassung der Innenanlagen notwendig. Dies wurde durch die Vergrößerung und Neugestaltung der Außenanlagen für Groß- und Kleinkatzen an der West- und Ostseite erreicht.

Denkmalgeschützte bauliche Strukturen des unter Leitung des Architekten Heinz Graffunder von 1956 bis 1963 erbauten Gebäudes wurden in die Neuplanung integriert.

Als Besonderheit ist zu nennen, dass es dem Besucher nun nach dem Umbau möglich ist, das Gehege zu betreten und so in direkten Kontakt mit den Tieren zu kommen.

Schautribüne "Wildbühne"

Die bestehende Tribüne befindet sich im waldartigen Bereich des Tierparks und sollte zur Schaubühne mit dem Schwerpunkt Vogelflugshow umfunktioniert werden.

Bestandsspielplatz "Strandperle"

Die gesamte Anlage mit dem vorhandenen Spielplatz und den angrenzenden Bereichen mit Café, Pergola und Tiergehegen wurde bereits 1959 angelegt.

Eine wesentliche Neuerung ist die Reaktivierung der ehemaligen Plansche als neu konzipierter Wasserspielplatz.

Waldspielplatz "Fabelwald"

Der Waldspielplatz unterteilt sich in vier Bereiche - das Flusstal mit Geröll-Landschaft, den Kronenhain mit Netzkletterobjekt und Schaukeln, den Bruchwald mit Labyrinth und Drachennest. Durch Böschungen, Mulden und Pflanzungen sind die Bereiche klar voneinander getrennt und bilden eigenständige, nicht einsehbare Räume.

Haupteingang Bärenschaufenster

Der bisher eher unscheinbare Eingang aus dem Jahre 1976 erhielt einen stärkeren architektonischen Charakter mit Signal- und Torwirkung. Die bestehenden Betonstützen wurden umbaut, überhöht und mit einer neuen Holzpergola verkleidet. Dies sorgt einerseits für ein modernes, andererseits auch für ein natürliches Erscheinungsbild.