• Bauherr: Caritas Krankenhilfe Berlin e.V.
  • Adresse: Bergstraße 1-3, 14770 Brandenburg
  • Architekt: Maron - Rinne - Architekten (1.BA und 2.BA) / Schimke - Kant & Partner (Kurzzeitpflege)
  • Bauleitung: Schimke - Kant & Partner Architekten & Ingenieure
  • Zeitraum: 04/05 - 03/09

Das 1923 von Dominikanerinnen gegründete, 1925 an den Caritasverband verkaufte und von einer Gemeinschaft von Franziskanerinnen geführte Krankenhaus wurde 1927 als St. Marienkrankenhaus eingeweiht. Behandlungsschwerpunkte sind die Innere Medizin und die Geriatrie.

Zur Gewährleistung eines modernen Behandlungsbetriebes im Zentrum des Landes Brandenburg wurde der gesamte vorhandene Krankenhauskomplex in seiner Altbausubstanz saniert und durch Neubauten ergänzt.

Die Baumaßnahmen gliederten sich in die Erstellung der beiden Neubauten N1 und N2, der Sanierung des Altbaubestandes sowie den Umbau des Gebäudeteils, der ehemals die Verwaltung und Cafeteria beherbergte, zur heutigen Kurzzeitpflege.

Der Baukörper N1 hat das Ziel, im EG die Tagesklinik und im 1. OG überwiegend die Physikalische Therapie unterzubringen. Vor Baubeginn des 2. Bauabschnittes ist durch eine Containeranlage die Interimsversorgung untergebracht und zwei Pflegestationen geschaffen worden. Der Baukörper N 2 umfasste die Arbeiten im EG- Bereich, wo sich die Hauptflächen des U und B Bereiches befinden. Dazu gehören unter anderem die Aufnahme, der klinische Arztdienst, die Röntgenabteilung, die Funktionsdiagnostik und die Endoskopie.

Im 2. Bauabschnitt wurden über das Souterrain die Ergotherapie und der Aufwachraum erschlossen. Im EG und 1.OG wurde je eine Pflegestation mit 26 Betten errichtet.

Das ehemalige Verwaltungsgebäude wurde zum Gästehaus umgebaut und beherbergt heute, mit jeweils sieben Gästezimmern im EG und OG, die Kurzzeitpflege.

Die Leistung von Schimke, Kant & Partner umfasste die Leistungsphasen 6-9 der HOAI.