• Bauherr: Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH
  • Adresse: Rubensstraße 125, 12157 Berlin
  • Architekt: MHB Planungs- und Ingenieurgesellschaft mbH
  • Bauleitung: SKP Berlin Gebäude & Landschaften GmbH
  • Zeitraum: 01/18 – 12/21  

Das Auguste-Viktoria-Klinikum ist ein Krankenhaus der Schwerpunkt- und Notfallversorgung im Südwesten von Berlin. Das Traditionshaus soll dem wachsenden Bevölkerungsaufkommen angepasst und erweitert werden.

Dafür sollen neue Gebäude für OP-Säle, Intensiv- und Bettenstationen, Radiologie, eine Technikzentrale und eine neue Rettungsstelle errichtet werden.

Das Klinikgelände wurde 1906 im üblichen dezentralen Pavillonstil angelegt. Dies lässt Platz für den Bau neuer Häuser auf dem Gelände.

Ziel der Neubaumaßnahme ist es, auf dem Klinikareal weit verstreute Funktionsstellen in einem Gebäude kompakt zusammen zu fassen. Dabei werden ein Zentral - OP mit sechs Operationssälen, eine Zentrale Notaufnahme (ZNA), eine Radiologische Funktionsdiagnostik, zwei Intensivstationen, eine Normal- und eine Komfortstation geplant. Die Maßnahmen werden in zwei Bauabschnitten umgesetzt und sind der Auftakt für die gesamte Neustrukturierung des Auguste- Viktoria-Klinikums, die sich entlang des Grazer Damms erstrecken wird.

Um den 1. Bauabschnitt funktionell mit dem Bestand zu verbinden, wird ein Tunnel im Keller zum Haus 8 geführt. Südwestlich an den 2. Bauabschnitt wird ein Ver- und Entsorgungshof im Untergeschoss errichtet.

Ein eingeschossiger Sockel wird über alle Bauabschnitte hinweg die Funktionsbereiche aufnehmen.

Dieser Sockel wird aus einem dunklen Klinker errichtet. Die aufgehenden Bauteile erhalten eine hellere Klinkerfassade. Im Sockelbereich werden Lochfenster, in den oberen Ebenen Fensterbänder eingesetzt.

Verbinderbauten werden in Glas ausgeführt. Im 4. OG sind Balkone geplant welche mit auskragender Stahlbetonplatte und Glasbrüstung vorgesehen sind. Die Lichthöfe im 1. und 2. BA erhalten eine Fassade aus Faserzementplatten bzw. Pfosten-Riegel Fassaden.