• Bauherr: Vivantes Netzwerk für Gesundheit GmbH
  • Adresse: Neue Bergstraße 6, 13585 Berlin
  • Architekt: Petereit & Gößling / Naujack Rind Hof
  • Bauleitung: SKP Berlin Gebäude & Landschaften GmbH
  • Zeitraum: 10/15 – 07/19 

Im Klinikum Spandau soll speziell das Marktsegment der Komfortpflege ausgebaut werden, hierzu erhält der Neubau im Haus 30 durchweg Zimmer in einem gehobenen Hotelstandard. Der geplante barrierefreie Neubau erhält eine Teilunterkellerung sowie drei Vollgeschosse mit 112 Betten zur Pflege und eine Technikzentrale auf dem Dach.

Eine Verbindung zum Bestandsgebäude Haus 26 erfolgt über das UG sowie ein lichtdurchflutetes Brückenbauwerk als pulverbeschichtetes Stahl-Glas-Element im 1. OG und ist für Fußgänger und den klinischen Bettenverkehr gedacht.

Die etwa 22,50 m lange Brücke stellt eine Verbindung vom verklinkerten Neubau (Haus 30) zur beheizten Pfosten-Riegel-Fassade mit dahinterliegender Natursteinverkleidung des Altbaus (Haus 26) im 1. OG dar. Sie überspannt als großflächig verglaste Pfosten-Riegel-Konstruktion mit einem Trapezblechdach unter einer Kiesschüttung  den etwa 180 m² großen Lichthof im UG des Altbaus und schließt seitlich an den Dachüberstand der Bestandscaféteria an.

Voraussetzung für die Anbindung und den damit einhergehenden Lastabtrag der Brücke sind auf drei Etagen unterschiedliche Umbaumaßnahmen, wie bspw. der Rückbau der Fassade sowie der Umbau der beheizten Fassade im UG, der Umbau des neu entstehenden Flures sowie die Montage neuer lastabtragender Stützen im Bestand.

Die Fassade ist größtenteils als Lochfassade geplant und wird vollflächig verklinkert und passt sich so dem denkmalgeschützten Gebäudeensemble der auf dem Klinikgelände befindlichen Häuser harmonisch an.

Die Leistungen von SKP Berlin umfassten die Lph 6 - 9 gemäß der HOAI.